Was macht man in einer Stadt wie Lübeck, die von viel Wasser umgeben ist,
um sich vom stressigen Fh- oder Uni-Alltag zu erholen? Natürlich segeln!
Die Segelgruppe gibt es seit
Sommer 1965. Es war der segelbegeisterte Dozent Luitpold
Steidle aus Bayern, der sich für die Gründung der Segelgruppe
engagiert hatte. Wir hatten 3 Piraten, einen auf der Wakenitz,
einen auf dem Ratzeburger See und den dritten in Travemünde.
Wir waren kooperatives Mitglied bei einem großen lübecker
Segelverein gewesen und konnten da immer auf Dickschiffen,
auch bei Regatten, mitsegeln. Nach nunmehr 40 Jahren haben
sich die Zeiten, die Kontakte und auch die Boote verändert.
Wir segeln zur Zeit eine Conger, eine Sailhorse, einen Schwertzugvogel,
einen Laser sowie einen 49er und ein H-Boot in zwei Revieren..
Das bringt für jeden etwas mit sich.
Unsere Jollen liegen am Ratzeburger See beim SV Wakenitz und stehen allen Mitgliedern der Segelgruppe
zur Verfügung. Es ist ein interessantes Revier, da es relativ groß ist und man sehr viel Spass haben kann.
Man kann einen entspannten Segelnachmittag damit verbringen, um nach Ratzeburg zu segeln und ein Eis zu essen
oder etwas sportlicher ein paar Schläge just-for-fun zu machen. Wenn es unsere Zeit erlaubt, versuchen wir
auch an den zahlreichen Regatten teilzunehmen.
Da auf dem Ratzeburger See der Sportbootführerschein Binnen Pflicht ist, müssen auch alle unsere Mitglieder
diesen besitzen.
Falls jemand ihn noch nicht hat, können wir dem Abhilfe schaffen. Wir bieten regelmäßig in enger Zusammenarbeit
mit dem Hochschulsport Lübeck eine Ausbildung zum Sportbootführerschein Binnen an. Auch weiterführende Scheine
werden angeboten. Also muß niemand auf dem Trockenen sitzen bleiben.
Desweiteren nennen wir noch ein H-Boot unser Eigen, das in Travemünde im Passathafen seinen Liegeplatz hat.
Um mit diesem kleinen Kielkajüt-Boot die Ostee zu erkunden, ist zum SpoBo Binnen ein internes Freisegeln zu
absolvieren. Aber dann kann man sich dieses Boot für einen Tag, ein Wochenende oder einen kleinen Urlaub auf
See chartern.
Und nun noch zu etwas, was jeden Studierenden inrteressiert:
Was kostet der Spass? Nicht viel!
Es ist pro Semester ein Kostenbeitrag von 25,- Euro zu entrichten. Summa sumarum also 50,- Euro pro Jahr.
Das ist wirklich nicht viel. Da das H-Boot im Unterhalt etwas kostspieliger ist, muss man pro Tag 15,- Euro
"zuzahlen". Doch angesichts des Spassfaktors ist das nicht viel. Und auch im Winter kann man viel lernen,
denn wir halten unsere Boote natürlich selbst in Schuß.
Wenn wir Euch nun ein wenig neugierig gemacht haben, kommt einfach den ersten Montag im Monat
(ausser in den Semesterferien) im Felgenhauer, Stadtweide 1, vorbei und lernt uns kennen. Wann wir uns
das nächste Mal treffen entnehmt bitte der Startseite unter "Aktuell". Oder setzt Euch direkt mit uns über
Kontakt in Verbindung.
Mast- und Schotbruch!